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JKI - Bildarchiv [.Über das Archiv.]
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Das Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde besitzt eine der bundesweit größten Bildsammlungen zur Kultur der Deutschen in und aus dem östlichen Europa. Das Bildarchiv umfasst Themenbereiche wie Flucht, Vertreibung und Aussiedlung und zeigt das Leben der Menschen in der alten und neuen Heimat. Außerdem enthält es Aufnahmen aus aktuellen Forschungen des Johannes-Künzig-Instituts, z. B. zur Erinnerungskultur der Heimatvertriebenen.
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Seit der Gründung der "Forschungsstelle für die Volkskunde der Heimatvertriebenen" um 1950, die 1964 als "Institut für ostdeutsche Volkskunde" in die Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg überging und 1983 nach ihrem Begründer den Namen "Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde" erhielt, werden hier Bildmaterialien gesammelt. Eine beachtliche Zahl von Fotografien stammt von Johannes Künzig selbst (Negativsammlung). Viele Bilddokumente wurden von Gewährspersonen eingesandt. Über die Jahrzehnte hinweg entstand so eine umfangreiche Bildsammlung, die auch heute noch weiter wächst, insbesondere durch Materialien aus Nachlässen.
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Unter anderem befinden sich im Bildarchiv des JKI Teile der Bildnachlässe des Fotografen Rudolf Hartmann (ca. 2.000 Dokumente) und des Volkskundlers Bruno Schier (ca. 1250 Dokumente) sowie eine mehrere Tausend Dokumente umfassende Fotosammlung aus dem Nachlass von Otto Klett (ehemaliger Vorsitzender der Landsmannschaft der Dobrudscha- und Bulgariendeutschen, Herausgeber der Jahrbücher der Dobrudschadeutschen) und von Johannes Niermann (Herausgeber der Bibliographie der Dobrudschadeutschen).
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Die Bildsammlungen des JKI bestehen überwiegend aus Negativen, Fotos/Papierabzügen, Postkarten und Diapositiven. Die Digitalisierung der Bilddokumente ist derzeit im Gange. Parallel dazu läuft die Inventarisierung in einer speziell für das JKI entwickelten Datenbank. Ziel ist es, alle im JKI vorhanden Bilddokumente zu digitalisieren und in der Datenbank zu erfassen. Seit 2010 sind die bereits inventarisierten Bilddokumente nun auch dem Nutzer zugänglich:
das JKI-Bildarchiv ist online!
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